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Mein erstes Baby 💕

Mein erstes Baby

Ich kann es kaum glauben wie schnell die Zeit vergangen ist. Es ist noch gar nicht so lange her, da hielt ich zum ersten Mal in meinem Leben einen positiven Schwangerschaftstest in meinen Händen und jetzt bin ich seit knapp einer Woche bereits im Mutterschutz!

Vieles hat sich verändert seit ich es geschafft habe 2 Striche zu pieseln – Vieles ist genau wie vorher. Ich bin überglücklich eine werdende Mama sein zu dürfen, sah es hormonell bei mir wie Viele von euch wissen ja nicht immer rosig aus.

Natürlich gibt es 1 Millionen Herangehensweisen um schwanger zu werden, meine besten Tipps habe ich euch in diesem Video einmal abgedreht:

Wenn du genau wie ich damals an einer hormonellen Dysbalance und oder gar einer Amenorrhoe leidest, kann ich dir auch dieses Cheat-Sheet: Hormone & Ernährung empfehlen.

 

Was hat sich seit dem ich schwanger bin geändert?

Was hat sich seit dem ich schwanger bin geändert?

Um ehrlich zu sein, gar nicht mal sooo viel!
Die ersten 3 Monate waren für mich die größte Herausforderung.

Denn hier war mein Körper einfach nicht einzuschätzen vor allem im Hinblick auf Hunger und Kreislauf. Morgens war mir oft schwindelig wenn ich nicht sofort etwas nach dem Aufstehen gegessen habe. Aber hatte ich etwas gegessen war mir schlecht.

Nicht selten habe ich mich aus dem heiteren Himmel übergeben müssen, gleich danach war aber wieder alles tip top als wäre nichts gewesen. Alleine ein kräftiger Niesser konnte sich schon mal zu einem Brechreiz entwickeln 🙂

Was mir sehr geholfen hat:
Morgens ein Glas warmes, abgekochtes Wasser (z.T. mit etwas geriebenen Ingwer), welches nicht nur in der Schwangerschaft einen idealen Start in den Tag darstellt! Siehe hierzu gerne meinen VIP Artikel: „Heißes Wasser • Das einfachste Medikament der Welt“
Im Anschluss gab es etwas leicht Verdauliches wie Zwieback/Reiswaffeln/Knäckebrot und Co., manchmal mit etwas Honig oder Marmelade und der Start in den Tag war schon mal safe.

Weniger ideal war für mich auf nüchternen Magen:
Obst, Kaffee/grüner Tee, schwer Verdauliches/Fettiges und Nahrungsergänzungen vor allem Jod und Folsäure.

Hier ist natürlich jeder anders und muss auf seine ganz eigenen Bedürfnisse hören. Vitamin B5 (wenn man es verträgt) kann Schwangerschafts-Übelkeit lindern. Ich pers. habe auf Ingwer in jeglicher Form gesetzt und ein paar Stücke kandierter Ingwer waren für den Notfall immer in meiner Handtasche Griff-bereit!

Aber egal wie schlimm die Morgen-Übelkeit ist, sie hält meist nur einige Wochen/wenige Monate an. Bei mir war sie auf den Tag genau am Tag des dritten Schwangerschaftsmonats vorbei!

Ab da hieß es für mich eigentlich nur noch:
Auf sich achten und brav weiter Brüten ☺!

UND SICH UM EINE HEBAMME KÜMMERN! Ich hätte nicht gedacht dass man das so früh machen muss. Ich kann es aber wirklich jeder werdenden Mama nur ans Herz legen so früh wie möglich damit anzufangen. Bis zur 17. SSW sollte man im besten Falle fündig geworden sein.

Weitere Neuerung: ab dem ersten Schwangerschaftsmonat standen von nun an regelmäßige Kontroll-Untersuchungen beim Frauenarzt/ärztin an.

 

Junge oder Mädchen?

Junge oder Mädchen???

Diese Frage wirst du im Laufe deiner Schwangerschaft mit Sicherheit 1.000 gestellt bekommen!
Über eine Blutuntersuchung lässt sich schon sehr früh herausfinden welches Geschlecht dein kleiner Bauchbewohner ist. Wenn man dies nicht machen möchte (ist auch eine Kostenfrage!), lohnt es sich bis zur 17 SSW zu warten denn ab hier sieht man schon ziemlich genau was es werden könnte!

Aber auch hier kann ich nur sagen: NICHT DARAUF VERLASSEN.
Bei uns war es ein ziemliches Hin und Her, sodass wir uns nach dem großen Organscreening in der 23. SSW dazu entschieden hatten es dabei beruhen und uns nicht mehr verrückt sondern lieber überraschen zu lassen.

Warum?
Ich kann euch sagen, diese große Untersuchung hat es echt in Sich! Dein Baby wird im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren getestet.
Mein Verlobter und ich waren total von den Socken als wir gesehen haben was da alles untersucht wird und vor allem im schlimmsten Fall krank oder missgebildet sein kann. Als meine Frauenärztin einen Haken nach dem anderen auf ihrer Checkliste machen konnte liefen mir fast die Tränen hinunter. Nie war mir bewusst was alles nicht hätte stimmen können bei unserem Baby und ich Dummkopf hatte mir bis dato einfach nur Gedanken über das Geschlecht gemacht!

Was hilft es mir wenn es z.B. ein Mädchen ist, die kleine Maus aber eine schwer wiegende Behinderung hat?!
Ich kam mir so dumm vor… Und von Stunde an haben wir beschlossen uns nicht mehr auf das Geschlecht sondern auf das Wohl des kleinen Bauchbewohners zu konzentrieren und uns lieber überraschen zu lassen.

Auch wenn das erstmal schwer fiel, mittlerweile freue ich mich so sehr über diese Entscheidung!!! Namen haben wir uns jetzt für beide Geschlechter ausgedacht und das Zimmer wird vorerst neutral gestaltet. Im Zeitalter von Amazon und Internet to Go lässt sich sogar aus dem Krankenhausbett noch schnell was in Rosa oder Blau ordern wenn nötig. Das sehe ich also mehr als entspannt…

Mittlerweile bin ich in der 35. Schwangerschaftswoche und bis dato hatte ich echt eine traumhaft schöne Schwangerschaft. Ich mache noch immer regelmäßig Sport/bewege mich viel und fühle mich rund um Wohl! Ich persönlich mache derzeit eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining mit Fokus auf Rücken, Oberkörper und Beine. Bauchübungen mache ich keine und auch der Stepper, den ich bislang im Studio immer ignoriert hatte, ist mittlerweile ganz hoch in Kurs! Vom Spinnig Rad zum Stepper: So ändern sich die Zeiten 😉

Ich weiß noch nicht wie lange ich die Mitgliedschaft im Studio aufrecht erhalten werde, aber als Schwangere hat man in den meisten Studios den Vorteil fristlos Kündigen zu können bzw. seinen Vertrag still zu legen.

Wenn ich nicht gerade ins Studio gehe, laufe ich Vieles zur Fuß ab, gehe viel mit Dino spazieren und besuche 1 Mal in der Woche einen Schwagerschafts-Yoga-Kurs, welchen ich wirklich klasse finde! Wer hätte das gedacht?! Denn mit Yoga konnte ich früher nie was anfangen 🙈.

Die letzten Wochen bestehen jetzt zum größten Teil aus Organisatorischen Dingen wie:

  • Geburtsklinik ansehen/festlegen
  • Erstlingsausstattung zusammen suchen
  • Kinderwagen, Autositz und Babymöbel rechtzeitig zu organisieren – haben z.T. bis zu 8(!) Wochen Lieferzeit
  • Babyzimmer herrichten
  • Vaterschaft eintragen lassen (falls nicht verheiratet)
  • Mutterschaftsgeld beantragen
  • Kliniktassche vorbereiten
  • etc..

Hier bieten aber tolle Baby Apps wie die: BabyCenter-, Sprout- oder Checkliste-App eine tolle Möglichkeit alle To Dos zeitlich zu planen um nichts zu vergessen.

Das meiste habe ich bis jetzt schon Gott sei Dank erledigen können und wenn jetzt kommende Woche auch die Babyzimmer Möbel geliefert werden bin ich im 7. Mami Himmel! 💕

 

Mein Körper

Mein Körper

Ich kann mich wirklich absolut nicht beschweren, denn bislang hat sich mein Körper nicht unfassbar stark verändert. Ich habe knappe 8 Kg zugenommen, die sich auf Bauch, Busen, Gesicht, Arme, Beine und vor allem Po gut verteilt haben. Wobei der Bauch schon noch mal nen guten Schub in den letzten 2 Wochen gemacht hat – wie ich finde. Was ich aber auch gut finde. Babylein soll ja noch schön wachsen, denn im Moment ist es gute 2,2 Kg schwer/leicht.

Falls ich mal mehr am Tag vorhabe und/oder der Bauch mal mehr Halt braucht nutze ich ▶ diesen Bauchgurt hier, den ich wirklich mehr als empfehlen kann! Auch finde ich stützt er neben dem Bauch auch den Rücken was manchmal echt eine Wohltat sein kann.

Wie sich genau mein Körper so verändert hat seht ihr in dieser Bildershow die ich bis zur Geburt hin noch fortführen möchte.

 

Und damit dieser Artikel jetzt auch nicht unendlich lang wird, würde ich sagen, wars das erst mal von meiner Seite für heute.

Gerne dürft ihr mir all eure Fragen auch via Email zukommen lassen und/oder die Kommentar-Funktion unter diesem Artikel nutzen!

Ich hoffe euch hat meine kleine Schwangerschafts-Review gefallen..(?)

Mehr von mir erfahrt ihr ja immer auf Instagram oder YouTube.
Schaut also gerne auch hier mal vorbei!

XOXO 🌸
Eure Patricia